Service

Dienstleistungen:

  • archäologische Feldprospektion
  • Fund- und Flächenkartierung
  • Datierung von Steinwerkzeugen und Keramik aus allen Zeitepochen
  • Chemische Prospektion mit der Phosphatmethode
  • Überblick über die Besiedlungsgeschichte eines Raumes
  • Zeitdiagramme für einzelne Epochen und Orte
  • Erstellung von regionalen Objektkatalogen
  • dendrochronologische Untersuchungen auch von archäologischen Hölzern: www.dendrochronologie-labor.de


Technik:

  • Begehung von erodierten oder bearbeiteten Oberflächen
  • Bergung, Beschriftung und Datierung aller gefundenen Objekte
  • Feinkartierung von Oberflächenfunden mit differentiellem GPS-Empfänger:
    • mit WAAS-DGPS (Genauigkeit: 1 - 3 m)
    • mit SAPOS HEPS (Genauigkeit: 1 - 2 cm)
    • mit SAPOS GPPS (Genauigkeit: 1 cm)
    • mit SAPOS GHPS (Genauigkeit: < 1 cm)
  • Einbindung der Messungen in beliebige Karten
  • Datierung durch Stilvergleich mit Angabe statistischer Fehlerschranken
  • Chemische Prospektion anhand der Phosphatmethode: Entnahme von Bodenproben in beliebig feinem Raster


Ihre Vorteile:

  • Durch meine jahrzehntelange Erfahrung können archäologische Funde schnell angesprochen und beurteilt werden. Oberflächliches Kulturgut wird dadurch optimal und nahezu vollständig erfasst.
  • eine genaue Kartierung der Bodenfunde, die durch das Pflügen an die Oberfläche gebracht wurden, ermöglicht das Auffinden von noch unberührten archäologischen Schichten unter der Erde.
  • schnelle Bergung des kulturellen Erbes durch einfache Methode, damit kostengünstiger als andere Prospektionsmethoden, Funde liegen direkt nach einer Begehung zur Auswertung vor.
  • Jeder Fund wird positionsgenau erfasst und bleibt jederzeit zuordenbar. Bei besonderen Fragestellungen ist der genaue Fundort selbst einer Scherbe von Wichtigkeit: z.B. war in Herxheim bei Landau der Fundort einer La Hougette Keramikscherbe wegen mangelnder Kartierung nur auf 100 m genau lokalisierbar. Sie hätte einen wichtigen Beitrag zur Datierung der in der Nähe gefundenen Gruben sein können.
  • Durch Feinkartierung aller Funde wird ein Gesamtbild einer Fundverteilung aus unterschiedlichen Zeitepochen erfasst. Es werden auch Funde registriert, die bei einer geomagnetischen oder geoelektrischen Prospektion nicht zu sehen sind. Bei anderen Prospektionsmethoden werden Funde gefiltert (Darstellung nur der Mauern, Gruben, Pfostenlöcher, aber in der Regel keine Keramik; auch fehlt die zeitliche Ansprache). Meist gibt erst die Feinkartierung der Oberflächenfunde den entscheidenden Anstoß zur Grabung: z.B. beim Acker des Schifferstadter Goldenen Hutes.
  • Ein Privatunternehmen ist zeitlich flexibler als ein angestellter Archäologe. Es leistet damit einen ganz wichtigen Beitrag zur Pflege des kulturellen Erbes: schnelle Erfassung und Bewahrung vor weiterer Zerstörung


Preise:

Die Vergütung ist hauptsächlich von der Größe der Fläche und der Anzahl der Funde abhängig. Hier ein Beispiel für eine Fläche von 1000 qm und ca. 20 Fundobjekten:

 Leistung Zeit [Minuten] Stundensatz [€]
 Kosten [€]
 Prospektion mit zwei Personen
 2 x 60
 60 120
 Funde mit GPS einmessen (2 Pers.)
 2 x 30
 40 40
 Funde waschen
 20 40 13
 Scherben zusammenkleben
 10 50 8
 Funde beschriften und vertüten
 5 40 3
 Datan übertragen
 5 50 3
 Funde kartieren mit Excel
 30 60 30
 Koordinaten auf Karte übertragen
 10 60 10
 Summe 4 h:20m
 50 217
 Nebenkosten - - 5
 Reisekosten
 - 0,50/Kilometer -
 Kartenmaterial   nach Aufwand

Alle angegebenen Preise sind Endpreise zzgl. Liefer-/Versandkosten. Aufgrund des Kleinunternehmerstatus gem. § 19 UStG erheben wir keine Umsatzsteuer und weisen diese daher auch nicht aus.